Ein Eklat um ein geplantes Schwimm-Event für schwarze Kinder im Berliner Volksbad hat eine beeindruckende Solidaritätswelle ausgelöst. Der Veranstalter, ein sozialer Verein, hatte das Angebot abgesagt, nachdem er mit rassistischen Drohungen konfrontiert wurde. Daraufhin startete er eine Spendenkampagne unter dem Motto: „Schwarze Kinder und Jugendliche verdienen geschützte Räume“. Die Resonanz war enorm – innerhalb weniger Tage gingen über 85.000 Euro ein.
Das Geld soll nun dazu genutzt werden, sichere Angebote für marginalisierte Gruppen weiterzuentwickeln und Bildungsarbeit zu leisten. Der Vorfall hatte bundesweit Empörung ausgelöst und erneut die Debatte über strukturellen Rassismus in öffentlichen Einrichtungen angeheizt. Das Volksbad selbst distanzierte sich klar von den Drohungen und betonte seine Haltung der Offenheit und Inklusion für alle Berliner:innen.
Die Spendenflut wird als klares Zeichen gegen Diskriminierung gewertet. Viele Unterstützer:innen äußerten in Begleitnachrichten, dass solche rassistischen Angriffe nicht hingenommen werden dürften. Der Verein kündigte an, das Projekt unter verstärkten Sicherheitsvorkehrungen neu zu planen. Gleichzeitig fordern Aktivist:innen mehr staatliche Unterstützung bei der Bekämpfung von Alltagsrassismus in städtischen Einrichtungen.
Quellen: Welt Online