Meta verteidigt sich im Prozess um Jugendgefährdung

Meta, das Mutterunternehmen von Facebook und Instagram, hat sich am Dienstag in einem Bundesprozess gegen Vorwürfe verteidigt, es habe junge Menschen durch seine Plattformen süchtig gemacht. Die Klage, die von mehreren Bundesstaaten eingereicht wurde, fordert Schäden in Höhe von etwa 200 Milliarden Dollar.

Die Staatsanwälte argumentieren, dass Meta gezielt Kinder und Jugendliche anspreche und dabei deren psychische Gesundheit gefährde. Meta hingegen wies die Vorwürfe zurück und betonte, dass das Unternehmen zahlreiche Maßnahmen ergriffen habe, um die Sicherheit von jungen Nutzern zu gewährleisten. Dazu gehören unter anderem Altersüberprüfungen und Werkzeuge zur Selbstregulierung des Nutzungsverhaltens.

Die Verhandlung könnte wegweisend für die Regulierung von Social-Media-Plattformen in den USA sein, da immer mehr Stimmen laut werden, die eine strengere Kontrolle dieser Unternehmen fordern, um die Jugend vor schädlichen Inhalten zu schützen.

Quellen: NW Arkansas Online