Der FC Bayern München steht weiter hinter Jamal Musiala, nachdem der 23-jährige Offensivspieler bei zwei Testspielen innerhalb weniger Tage auf dem Platz zusammengebrochen ist. Beim Spiel gegen RB Leipzig und erneut beim Match gegen den 1. FC Heidenheim verlor Musiala kurzzeitig das Bewusstsein. Der Verein betonte jedoch, dass aktuell kein Hinweis auf ein drohendes Karriereende bestehe.
Musiala selbst äußerte sich auf Instagram und erklärte die Vorfälle mit sogenannten „Absencen“ – kurzen, neurologischen Aussetzern, die oft mit einer Form der Epilepsie in Verbindung gebracht werden. Mediziner beschreiben diese als plötzliche, kurzzeitige Unterbrechungen der Bewusstseinswahrnehmung, die meist harmlos verlaufen, aber gezielt behandelt werden müssen. Der Bayern-Star zeigte sich optimistisch: „Die Diagnose ist gut behandelbar, ich arbeite eng mit dem medizinischen Team zusammen.“
Der FC Bayern bestätigte, dass Musiala intensiv untersucht wurde und nun eine gezielte Therapie erhält. Der Verein betonte, dass keine strukturellen Hirnschäden vorlägen. Dennoch bleibt die sportliche Zukunft des DFB-Stars vorerst ungewiss. Bereits im Vorjahr hatte Musiala eine schwere Verletzung bei der Klub-Weltmeisterschaft erlitten, gefolgt von Rückschlägen und enttäuschender WM-Teilnahme – ein Jahr voller Herausforderungen.
Im Fußball-Umfeld lösten die Vorfälle große Solidarität aus. Mitspieler und Profis anderer Klubs äußerten sich besorgt, darunter auch internationale Superstars. Die medizinische Abteilung des FC Bayern arbeitet nun eng mit Neurologen zusammen, um Musialas Rückkehr auf den Platz sicher und nachhaltig zu gestalten.
Quellen: ntv – Nachrichten, Der Tagesspiegel, Welt Online, ZDF Heute – Nachrichten, Süddeutsche Zeitung