Tragischer Unfall in Oberbayern: Kind bei Forstarbeiten von Baum erschlagen

Ein tragischer Unfall hat sich bei Forstarbeiten in Oberbayern ereignet: Ein Grundschulkind ist im Landkreis Garmisch-Partenkirchen von einem umstürzenden Baum erschlagen worden. Der Junge hatte einem Erwachsenen bei der Arbeit zugesehen, als das Holz plötzlich in die falsche Richtung fiel und das Kind tödlich traf. Der Vorfall ereignete sich in einem Waldgebiet nahe eines Ortschaftsrandes, wo Bäume zur Sicherheit oder Holznutzung gefällt wurden.

Augenzeugen alarmierten sofort die Rettungskräfte, doch trotz sofortiger Reanimation konnte nur der Tod des Kindes festgestellt werden. Die Polizei bestätigte, dass keine Hinweise auf grobe Fahrlässigkeit vorliegen, doch die genaue Ursache des Fehlstands wird nun von der Staatsanwaltschaft untersucht. Auch das zuständige Forstamt hat eine interne Überprüfung eingeleitet.

Die Gemeinde reagiert mit Bestürzung. Der Bürgermeister kündigte an, die Sicherheitsvorschriften bei öffentlichen Forstarbeiten künftig noch strenger zu kontrollieren. „Solche Arbeiten dürfen niemals in der Nähe von Kindern durchgeführt werden – das ist eine elementare Sicherheitsregel“, betonte er in einer Stellungnahme. Es werde geprüft, ob Zuschauer zuvor ordnungsgemäß abgesperrt waren.

Die Trauer im Ort ist groß. Die Schule, die das Kind besuchte, bot psychologische Betreuung für Schüler und Lehrkräfte an. Die Forstarbeiter, die den Unfall miterlebten, wurden durch die Feuerwehr psychologisch betreut. Die Identität des Kindes wird aus Rücksicht auf die Familie nicht öffentlich gemacht.

Quellen: FAZ Online, Der Tagesspiegel