Lkw-Unfall auf A7 bei Hamburg: Klärschlamm-Deponie sorgt für Verkehrschaos und Gestank

Ein ungewöhnlicher Unfall hat am Morgen auf der Autobahn 7 bei Hamburg für erhebliche Verkehrsbehinderungen gesorgt. Ein Lkw, der eine Ladung Klärschlamm zur Entsorgung transportierte, verlor plötzlich über eine offene Ladeklappe seinen Inhalt auf die Fahrspuren. Wie die Polizei bestätigte, kam es dadurch zu einem massiven Gestank nach menschlichen Abfällen und einer großflächigen Verschmutzung der Fahrbahn.

Die Autobahn musste daraufhin zwischen den Anschlussstellen Hamburg-Othmarschen und Hamburg-Nordwest für mehrere Stunden voll gesperrt werden. Einsatzkräfte der Feuerwehr und Straßenreinigung rückten an, um die organische Substanz zu beseitigen und die Fahrbahn zu reinigen. Laut Verkehrsdienst dauerten die Aufräumarbeiten länger als erwartet, da der Klärschlamm in den Fahrbahnbelag eindrang und spezielle Reinigungsverfahren erforderte.

Der Fahrer des Lastwagens blieb unverletzt, wird aber wegen grober Fahrlässigkeit geprüft. Die Ursache für das Öffnen der Ladeklappe ist noch unklar. Laut Betreiberfirma handelt es sich um einen zugelassenen Transport zwischen Klärwerken und Deponien, der regulär durchgeführt wird. Dennoch sorgte der Vorfall für Empörung bei Autofahrern: „Man riecht es noch Kilometer weiter – das ist unerträglich“, berichtete ein gestresster Pendler. Die Polizei warnt vor weiteren Verzögerungen im Berufsverkehr.

Quellen: ntv – Nachrichten