Helikopterabsturz in Samburu: Ecuadors Geheimdienstchef und Ehefrau unter Toten

Bei einem schweren Helikopterunglück im Norden Kenias sind am Mittwoch insgesamt sieben Menschen getötet worden. Der Absturz ereignete sich am Mount Ololokwe in der Samburu County, einer abgelegenen Region im Norden des Landes. Unter den Opfern befinden sich hochrangige ausländische Diplomaten: Michele Sensi-Contugi, der Leiter des ecuadorianischen Geheimdienstes, und seine Ehefrau Stephany Hollihan Vasconez.

Die genaue Ursache des Absturzes ist bisher unbekannt. Kenianische Behörden haben Untersuchungen eingeleitet, um die Hintergründe des Vorfalls zu klären. Der Helikopter war nach Angaben von Capital FM zu einem unbekannten Zweck in der Region unterwegs, als er kurz vor der Landung die Kontrolle verlor und in unwegsamem Gelände zerschellte. Aufgrund der abgelegenen Lage gestaltete sich die Bergung der Leichen und Trümmer schwierig.

Die Regierung Kenias kondolierte dem ecuadorianischen Staat und kündigte eine enge Zusammenarbeit bei der Aufklärung des Unglücks an. Die ecuadorianische Botschaft in Nairobi bestätigte die Identität der beiden Staatsbürger und äußerte tiefe Betroffenheit. Sensi-Contugi galt als enger Berater der ecuadorianischen Regierung im Bereich nationaler Sicherheit.

Der Vorfall wirft erneut Fragen zur Sicherheit von Luftfahrtoperationen in abgelegenen Gebieten Ostafrikas auf. In der Vergangenheit kam es in der Region bereits zu mehreren ähnlichen Unfällen, oft aufgrund schwieriger Wetterbedingungen und mangelhafter Infrastruktur.

Quellen: AllAfrica – Latest, AllAfrica – East Africa, AllAfrica – Kenya