Kemsa erreicht über 90 Prozent bei Medikamentenversorgung – historischer Fortschritt

Die Kenya Medical Supplies Authority (Kemsa) hat einen bedeutenden Meilenstein in der Stärkung der öffentlichen Gesundheitsversorgung erreicht: Die Abdeckungsrate bei der Auslieferung von Arzneimitteln an Krankenhäuser und Gesundheitszentren stieg von rund 40 Prozent im Jahr 2022 auf über 90 Prozent im Jahr 2026. Dieser Fortschritt bedeutet, dass die meisten Bestellungen nun zuverlässig und rechtzeitig erfüllt werden – ein entscheidender Schritt zur Verbesserung der medizinischen Versorgung in ganz Kenia.

Die Verbesserung ist das Ergebnis umfassender Reformen innerhalb der Behörde, darunter Modernisierung der Logistiksysteme, digitale Bestellplattformen, verbesserte Lagerhaltung und stärkere Koordination mit den 47 County-Gesundheitsbehörden. In der Vergangenheit litten viele öffentliche Gesundheitseinrichtungen unter häufigen Engpässen bei lebenswichtigen Medikamenten, was zu Behandlungsunterbrechungen und Misstrauen in das Gesundheitssystem führte.

„Dieser Anstieg ist kein Zufall, sondern das Ergebnis harter Arbeit, Transparenz und strategischer Investitionen“, erklärte ein Kemsa-Sprecher gegenüber Capital FM. Die Behörde nutzt nun Echtzeit-Datenanalysen, um Bedarf vorherzusagen und Lieferketten zu optimieren. Auch die Dezentralisierung von Lagern in verschiedene Regionen des Landes hat die Reaktionsgeschwindigkeit deutlich erhöht.

Experten sehen in dieser Entwicklung einen Hoffnungsschimmer für das gesamte afrikanische Gesundheitswesen. „Kemsa zeigt, dass mit guter Verwaltung und politischem Willen selbst langjährige Systemdefizite überwunden werden können“, sagte eine Gesundheitsexpertin aus Nairobi. Die Behörde arbeitet nun daran, die 95-Prozent-Marke dauerhaft zu halten und die Qualität der gelieferten Produkte weiter zu sichern.

Quellen: AllAfrica – Kenya