Präsident Tebboune ruft Jugend zur Fortsetzung des Erbes der Märtyrer auf

Der algerische Staatspräsident Abdelmadjid Tebboune hat am Mittwoch die jüngere Generation des Landes dazu aufgerufen, das Vermächtnis der Befreiungskämpfer und Märtyrer des Unabhängigkeitskrieges aktiv weiterzutragen. In einer feierlichen Ansprache vor offiziellen Vertretern und Jugenddelegationen in der Hauptstadt Algier appellierte Tebboune an die Verantwortung der jungen Algerier, aus den historischen Opfern der November-Revolution von 1954 Lehren zu ziehen.

“Die immense Hingabe und die Opfer der Mujahideen und Märtyrer dürfen nicht in Vergessenheit geraten”, so Tebboune. “Es liegt an uns heute, diese Werte in die Gegenwart zu übersetzen – durch harte Arbeit, Patriotismus und Engagement für den Fortschritt unseres Landes.” Der Präsident verwies auf die “glorreiche November-Generation” als moralische Leitlinie für die nationale Entwicklung.

Die Rede fand vor dem Hintergrund der anstehenden Gedenkfeiern zum 70. Jahrestag des Beginns des Befreiungskrieges statt, der letztlich zur Unabhängigkeit Algeriens von Frankreich im Jahr 1962 führte. Tebbounes Appell unterstreicht den zentralen Stellenwert der nationalen Erinnerungskultur im heutigen Algerien und zielt darauf ab, die Jugend stärker in nationale Projekte einzubinden. Dabei hob er besonders die Rolle der Bildung, des technologischen Fortschritts und der politischen Teilhabe junger Menschen hervor.

Quellen: AllAfrica – North Africa