Der Ghana Gold Board (GoldBod) hat Behauptungen zurückgewiesen, wonach das Unternehmen im Jahr 2025 einen Verlust von 22 Milliarden Ghana Cedi (GHS) im Rahmen des Domestic Gold Purchase Programme (DGPP) erlitten habe. Die Opposition im Parlament hatte zuvor unter Berufung auf interne Berichte Fehlmanagement und fehlende Rechenschaftspflicht gefordert. GoldBod betonte hingegen, dass seine Operationen im Berichtszeitraum einen operativen Überschuss von 907 Millionen GHS erzielten.
Das DGPP wurde eingeführt, um Gold aus lokaler Produktion direkt vom informellen Sektor und kleinen Bergbauunternehmen zu kaufen, um Devisen zu sichern und den Markt zu stabilisieren. Die jüngsten Vorwürfe vonseiten der Minderheit im Parlament unter Führung von Sammy Gyamfi zielten darauf ab, Transparenz über die finanziellen Ergebnisse und die Verwendung der Einnahmen einzufordern. GoldBod wies diese Kritik jedoch als „irreführend und entgegen den veröffentlichten Finanzdaten“ zurück.
Das Unternehmen betonte, dass alle Transaktionen gemäß den geltenden Vorschriften und unter Aufsicht der Zentralbank durchgeführt wurden. Es forderte die Öffentlichkeit auf, sich auf offiziell veröffentlichte Berichte zu stützen, anstatt auf Spekulationen. Die Kontroverse unterstreicht jedoch die anhaltende Sensibilität um die Verwaltung strategischer Rohstoffe in Ghana, einem der führenden Goldproduzenten Afrikas.
Quellen: AllAfrica – Ghana