Abschied von einer politischen Pionierin: Hamburg trauert um Elisabeth Kiausch

Die Hansestadt trauert um eine ihrer bedeutendsten politischen Persönlichkeiten: Elisabeth Kiausch, ehemalige Hamburger Finanzsenatorin und erste Frau in der Geschichte des Hamburger Parlaments, die das Amt der Parlamentspräsidentin innehatte, ist verstorben. Über Jahrzehnte hinweg prägte sie die Landespolitik durch ihr Engagement für demokratische Bildung, internationale Verständigung und institutionelle Reformen.

Besonders bekannt wurde Kiausch als Initiatorin des Projekts „Jugend im Parlament“, das jungen Menschen Einblicke in die parlamentarische Arbeit ermöglicht und politische Bildung aktiv fördert. Darüber hinaus spielte sie eine zentrale Rolle bei der Entwicklung der Städtepartnerschaft zwischen Hamburg und St. Petersburg, die bis heute einen wichtigen Beitrag zum deutsch-russischen Dialog leistet.

Ihre Karriere war geprägt von Pioniergeist: Als erste Frau an der Spitze des Hamburger Parlaments brach sie Barrieren und setzte Maßstäbe für nachfolgende Generationen weiblicher Politikerinnen. Zahlreiche Weggefährt:innen würdigen sie als visionär, kompetent und stets auf Dialog bedacht. Die Hamburger Landesregierung kündigte an, in den kommenden Tagen eine offizielle Gedenkveranstaltung auszurichten.

Quellen: Welt Online