Digitalpakt II: Thüringer Gymnasium setzt Maßstäbe im digitalen Unterricht

Thüringen rüstet seine Schulen weiter für die Zukunft: Mit 130 Millionen Euro aus dem Digitalpakt II sollen Schulen im Freistaat besser mit digitalen Geräten, schnellem WLAN und Lehrkräftefortbildungen ausgestattet werden. Ein Gymnasium in Südthüringen dient bereits als Vorzeigeprojekt für die erfolgreiche Umsetzung digitaler Lernmethoden. Schülerinnen und Schüler arbeiten dort mit Tablets, interaktiven Whiteboards und Cloud-basierten Lernplattformen, um selbstgesteuert und individuell zu lernen.

„Digitale Bildung ist kein Zusatz, sondern eine Grundvoraussetzung für die Schule von heute“, betont die Schulleiterin des betreffenden Gymnasiums. Lehrkräfte nutzen Apps zur Leistungsdiagnose, gestalten digitale Klassenräume und integrieren multimediale Inhalte in den Unterricht. Dabei gehe es nicht um technologische Spielereien, sondern um mehr Partizipation, Inklusion und bessere Lernergebnisse – besonders in naturwissenschaftlichen und sprachlichen Fächern.

Trotz der Fortschritte gibt es weiter Herausforderungen: Nicht alle Schulen im ländlichen Raum verfügen über stabile Internetverbindungen, und einige Lehrkräfte benötigen mehr Zeit für die Einarbeitung. Das Thüringer Kultusministerium verspricht, die Mittel des Digitalpakts gezielt dort einzusetzen, wo der Bedarf am größten ist. Bis 2028 soll jedes Schulgebäude im Freistaat an ein leistungsfähiges Netz angebunden sein.

Quellen: MDR – Nachrichten