Busverkehr im Landkreis Hildburghausen vorerst stabilisiert

Der öffentliche Nahverkehr im thüringischen Landkreis Hildburghausen steht vor einer vorübergehenden Entspannung: Nach wochenlangen Auseinandersetzungen zwischen dem regionalen Verkehrsunternehmen Werrabus und der Südthüringer Busgesellschaft (STB) wurde eine kurzfristige Lösung gefunden. Befürchtungen, dass Schüler, Pendler und ältere Bürger ohne Busverbindungen dastehen könnten, haben sich vorerst nicht bewahrheitet. Ein Notfahrplan, der als letzte Option geplant war, wird vorerst nicht benötigt.

Die Krise hatte sich aus einer Streitigkeit über Fahrplanänderungen und Zuweisung von Linien ergeben. Werrabus, ein wichtiger Anbieter im ländlichen Raum, hatte mit Personalmangel und wirtschaftlichen Schwierigkeiten zu kämpfen. Die STB übernahm daraufhin vorübergehend mehr Linien, was zu Koordinationsproblemen führte. Nun haben beide Unternehmen sowie der Zweckverband Nahverkehr Südthüringen eine Übergangslösung vereinbart, die bis Ende September gilt.

„Die Sicherstellung des Schülernahverkehrs hat oberste Priorität“, betonte der zuständige Landrat. In den kommenden Wochen soll eine dauerhafte Neuausschreibung der Buslinien erfolgen, um langfristige Planungssicherheit zu schaffen. Bürgerinnen und Bürger werden gebeten, aktuelle Fahrpläne online oder an Haltestellen zu prüfen, da einzelne Verbindungen leicht angepasst wurden.

Quellen: MDR – Nachrichten