Am Donnerstag ist die Zahl der Schiffe, die die Straße von Hormuz passierten, stark gesunken. Nur sieben Frachtschiffe überquerten die Wasserstraße, was einem Rückgang von 50 Prozent im Vergleich zum Vortag entspricht. Diese besorgniserregende Entwicklung wird auf die erhöhten Sicherheitsrisiken und den Stillstand in den US-Iran-Gesprächen zurückgeführt, die dazu führen, dass Reeder zögern, diese entscheidende Verkehrsader für den globalen Öltransport zu nutzen.
Die Straße von Hormuz ist eine der wichtigsten Wasserstraßen der Welt, durch die nahezu ein Fünftel der globalen Rohöl- und Flüssiggastransporte verläuft. Der Rückgang des Schiffsverkehrs könnte erhebliche Auswirkungen auf die globalen Energiemärkte haben, insbesondere in einer Zeit, in der die Energiepreise steigen. Analysten warnen, dass die Unsicherheiten in der Region die Schifffahrt weiter beeinträchtigen könnten, solange die politischen Spannungen zwischen dem Iran und den USA bestehen bleiben.
Quellen: France 24, Al-Monitor