Mosambikanische NGO kritisiert Einstellung von Korruptionsuntersuchung zu Flugzeugkäufen

Das renommierte mosambikanische Nichtregierungsorganisation (NGO) Zentrum für Demokratie und Entwicklung (CDD) hat am Mittwoch scharfe Kritik an der Entscheidung der Generaldirektion zur Bekämpfung von Korruption (GCCC) geübt, die Untersuchung zu mutmaßlichen Unregelmäßigkeiten beim Kauf von Flugzeugen durch Angestellte der staatlichen Fluggesellschaft Air Mozambique (früher LAM) einzustellen.

Die GCCC hatte die Ermittlungen ohne öffentliche Aufklärung über die Gründe für die Schließung des Falls abgebrochen. Das CDD bezeichnet diese Entscheidung als schweren Rückschlag für die Rechtsstaatlichkeit und den Kampf gegen Korruption im öffentlichen Sektor. In einer Stellungnahme forderte die Organisation die Behörde auf, ihre Entscheidung zu revidieren und die Untersuchung unter transparenten Bedingungen fortzusetzen.

Der Fall betrifft den Erwerb von Flugzeugen durch Mitarbeiter der Air Mozambique, bei dem Hinweise auf mögliche Verstöße gegen Beschaffungsvorschriften und Missbrauch öffentlicher Mittel aufgetaucht waren. Da die Fluggesellschaft im Staatsbesitz ist, wirft der Vorfall erneut Fragen zur Finanzverantwortung und Kontrolle staatlicher Unternehmen auf. Das CDD betont, dass die Einstellung der Ermittlungen das Vertrauen der Öffentlichkeit in die Unabhängigkeit der Antikorruptionsbehörde untergrabe.

Quellen: AllAfrica – Southern Africa, AllAfrica – Business