Mitten in der Dresdner Stadtlandschaft summt es ungewöhnlich laut: Auf dem Johannisfriedhof betreut ein passionierter Imker mehrere Bienenvölker. Was zunächst wie ein ungewöhnlicher Standort erscheint, entpuppt sich als idealer Lebensraum für die fleißigen Insekten. Die ruhige Atmosphäre des Friedhofs und die vielfältige Blütenpracht bieten perfekte Bedingungen.
Honiglieferung auf zwei Rädern
Der Imker verbindet seine Leidenschaft für die Bienenhaltung mit einer weiteren Vorliebe: dem Fahrradfahren. Statt den Honig konventionell zu vermarkten, bringt er seine süße Fracht persönlich per Rad zu Kunden in der Stadt. Diese ungewöhnliche Liefermethode spart nicht nur CO2 ein, sondern schafft auch direkten Kontakt zwischen Produzent und Verbraucher.
Das Projekt zeigt, wie urbane Imkerei zur Artenvielfalt beiträgt und gleichzeitig nachhaltige Wirtschaftskreisläufe fördert. Die Bienen finden in der Stadt oft sogar bessere Lebensbedingungen als auf dem Land, wo Monokulturen und Pestizide ihnen zusetzen.
Quellen: MDR – Nachrichten (DE, 11.04.2026 07:00)