Laut Angaben des führenden Wirtschaftsberaters von Präsident William Ruto, David Ndii, wird Kenia eine 10-prozentige Anteilshaltung am neuen Ölraffinerieprojekt in Lamu erwerben. Das Projekt, das vom nigerianischen Milliardär Aliko Dangote vorangetrieben wird, sieht insgesamt vor, dass 30 Prozent der Anteile an Länder der ostafrikanischen Region verkauft werden – wovon allein die Hälfte auf Kenia entfällt.
Strategische Energieinvestition für die Region
Die neue Raffinerie soll im südöstlichen Küstenort Lamu errichtet werden und markiert einen bedeutenden Schritt in der regionalen Energiesicherheit Ostafrikas. Experten sehen in dem Projekt eine Chance, die Abhängigkeit von importiertem Treibstoff zu verringern und gleichzeitig industrielle Kapazitäten auszubauen. Die geplante Investitionssumme für Kenias Anteil wird auf rund 500 Milliarden US-Dollar geschätzt, was als außergewöhnlich hoch gilt und möglicherweise ein Fehler in der Quelle vorliegen könnte – Analysten vermuten, dass es sich um 500 Millionen handeln könnte.
Regionale Kooperation im Fokus
Die Beteiligung soll nicht nur wirtschaftliche Vorteile bringen, sondern auch die Integration innerhalb der Ostafrikanischen Gemeinschaft (EAC) stärken. Weitere Partnerländer sollen in den kommenden Wochen bekanntgegeben werden. Die Regierung in Nairobi betont, dass die Investition langfristig zur Schaffung von Arbeitsplätzen und zur Entwicklung der Infrastruktur in der unterentwickelten Lamu-Region beitragen soll.
Quellen: Premium Times Nigeria