US-Intelligenzberichte über israelischen Luftangriff auf Syrien als fehlerhaft eingestuft

Der US-Botschafter in Ankara, Tom Barrack, hat in einer Erklärung zugegeben, dass die Informationen, die zu einem israelischen Luftangriff auf den verlassenen Militärstützpunkt Abu al-Duhur in Nord-Syrien führten, fehlerhaft waren. Der Angriff, der in der vergangenen Woche stattfand, hatte internationale Aufmerksamkeit erregt, da er auf einem Gebiet durchgeführt wurde, das von verschiedenen militanten Gruppen kontrolliert wird.

Barrack äußerte sich über die sozialen Medien zu den Umständen des Angriffs und stellte klar, dass er nicht wusste, warum die falschen Informationen verbreitet wurden. Dies wirft ernste Bedenken hinsichtlich der Informationspolitik auf, die militärische Entscheidungen leitet, und könnte das Vertrauen in zukünftige militärische Aktionen beeinträchtigen.

Die US-Regierung steht in der Kritik, da sie häufig Israel in seinen militärischen Operationen unterstützt. Die Korrektur der Berichterstattung über die Intelligenz könnte die bereits angespannten Beziehungen zwischen den USA, Israel und Syrien weiter belasten.

Quellen: Middle East Monitor