Die US-amerikanische Bundespolizei FBI hat bei einer offiziellen Zeremonie in Los Angeles mehrere Dutzend geraubte ägyptische Artefakte an die ägyptische Regierung zurückgegeben. Die Objekte stammen aus drei verschiedenen historischen Epochen und wurden im Rahmen einer internationalen Ermittlungskooperation sichergestellt, nachdem sie illegal aus Ägypten ausgeführt und in den Vereinigten Staaten aufgefunden wurden.
Die Rückgabe fand am Freitag im Rahmen einer feierlichen Veranstaltung statt, bei der Vertreter des FBI und des US-Außenministeriums die Stücke an ägyptische Kulturbeamte überreichten. Zu den zurückgegebenen Artefakten zählen kleine Statuen, Tonscherben mit Hieroglypheninschriften sowie Schmuckstücke, deren genaue Herkunft und historischer Wert nun durch ägyptische Experten analysiert werden soll.
Ägypten hat in den letzten Jahren verstärkt internationale Anstrengungen unternommen, um gestohlene Kulturgüter aus dem Ausland zurückzuholen. Die Regierung in Kairo betont stets, dass diese Objekte unverzichtbare Zeugen der nationalen Geschichte seien. Die Zusammenarbeit mit dem FBI und anderen internationalen Strafverfolgungsbehörden gilt als entscheidend im Kampf gegen den illegalen Antiquitätenhandel, der besonders in Krisenzeiten wie nach politischen Unruhen oder Naturkatastrophen zunimmt.
Die Rückgabe wird als diplomatischer Erfolg und Zeichen der engen kulturellen Zusammenarbeit zwischen den USA und Ägypten gewertet. Weitere Ermittlungen zur Herkunft und zum Schmuggelweg der Artefakte laufen weiter.
Quellen: Africanews EN