Die humanitäre Krise in Somalia verschärft sich erneut, da globale Finanzierungskürzungen zu einer Aussetzung mehrerer Hilfsprogramme führen. Laut Berichten der Vereinten Nationen sind besonders Kinder von den Folgen betroffen: Zahlreiche medizinische Einrichtungen, Nahrungsmittelverteilungsprogramme und Notunterkünfte mussten bereits geschlossen oder reduziert werden.
Die UN warnen, dass über sechs Millionen Kinder in Somalia nun akut unterernährt oder von schweren Krankheiten bedroht sind. Viele Familien sind auf externe Unterstützung angewiesen, nachdem Dürren, Überschwemmungen und bewaffnete Konflikte die Lebensgrundlagen in weiten Teilen des Landes zerstört haben. Die fehlenden Mittel treffen besonders Programme, die auf Mangelernährung, Impfungen und Bildung für Flüchtlingskinder abzielen.
Experten befürchten, dass die finanzielle Unterversorgung langfristige Entwicklungsziele im Land gefährdet. Ohne ausreichende internationale Unterstützung könnte sich die humanitäre Lage weiter verschlechtern – gerade in abgelegenen Regionen, wo die Erreichbarkeit ohnehin durch Sicherheitsrisiken und Infrastrukturdefizite eingeschränkt ist.
Quellen: UN News, AllAfrica