Mexikanischer Gouverneur wegen Kartellvorwürfen zurückgetreten

Der Gouverneur von Sinaloa, Rubén Rocha Moya, hat nach nur einem Tag im Amt erneut seinen Rücktritt erklärt. Dies geschah, nachdem er wegen der Vorwürfe, er habe die Drogenkartelle im Bundesstaat unterstützt, unter Druck geraten war. Die Vorwürfe, die aus den USA an die mexikanische Regierung herangetragen wurden, haben in Mexiko für erhebliches Aufsehen gesorgt.

Die Rücktrittserklärung fiel inmitten einer Welle von Kritik, die nicht nur die Opposition, sondern auch Mitglieder seiner eigenen politischen Partei, der Morena, umfasste. Viele forderten mehr Transparenz und eine klare Positionierung im Kampf gegen die Drogenkriminalität, die in Sinaloa besonders ausgeprägt ist.

Rocha Moya hatte erst kürzlich sein Amt angetreten und war zuvor bereits in der Kritik, da er in der Vergangenheit als Bürgermeister von Mazatlán und Senator tätig war. Sein Rücktritt wirft Fragen über die politische Stabilität in Sinaloa und die Effektivität der mexikanischen Regierung im Umgang mit Drogenkartellen auf.

Quellen: New York Times, ARD Tagesschau