SSV Jeddeloh II schafft historische Pokalsensation gegen Heidenheim

Im Rahmen der ersten Runde des diesjährigen DFB-Pokals ist dem SSV Jeddeloh II aus dem niedersächsischen Ammerland eine historische Sensation gelungen. Der in der Regionalliga Nord spielende Verein besiegte am Sonntag den Zweitligisten 1. FC Heidenheim mit einer beeindruckenden Leistung von 5:2 und zog damit ins Viertelfinale ein – ein bislang ungekannter Erfolg für den kleinstädtischen Klub.

Das Spiel fand vor ausverkauftem Haus auf dem heimischen Kunstrasenplatz des SSV Jeddeloh statt und wurde von mehr als 2.000 Zuschauern live miterlebt. Bereits in der ersten Halbzeit gelang den Gastgebern durch schnelles Umschaltspiel und konsequente Chancennutzung eine 3:1-Führung. In der zweiten Hälfte bauten sie diese mit zwei weiteren Treffern aus, während Heidenheim nur noch einmal verkürzen konnte.

Trainer Markus Thor stellte nach dem Abpfiff klar: „Das ist ein Traum, den wir uns so nicht ausgemalt haben. Die Jungs haben über 90 Minuten alles gegeben und gezeigt, dass Leidenschaft und Teamgeist auch gegen höherklassige Gegner zählen.“ Der Verein, der in der Gemeinde Garrel beheimatet ist, wird nun bundesweit wahrgenommen – und könnte im nächsten Spiel sogar auf einen Bundesligisten treffen.

Die Sensation sorgt nicht nur im Ammerland für Euphorie, sondern wird auch als Beispiel für die Stärke des Amateursports in Niedersachsen gefeiert. Der Niedersächsische Fußballverband (NFV) würdigte die Leistung als „Meilenstein für den ländlichen Fußball“.

Quellen: FAZ Online