USS Lincoln kehrt nach 270 Tagen zurück – Besatzungsbedingungen kritisiert

Die USS Abraham Lincoln hat nach mehr als 270 Tagen auf See Kurs auf die Heimatbasis genommen. Der Flugzeugträger war gezwungen, sich von einer weit entfernten Insel im Indischen Ozean mit Nachschub zu versorgen, nachdem iranische Angriffe auf eine wichtige US-Basis im Persischen Golf stattfanden. Die Besatzungsbedingungen an Bord haben sich während dieser langen Einsatzzeit erheblich verschlechtert, was von einem Matrosen, Joshua Aviles, der an Bord dient, kritisch angesprochen wurde.

Aviles berichtete, dass er während der letzten neun Monate im Einsatz war und in dieser Zeit sein Vater von der Einwanderungsbehörde ICE festgenommen wurde. Diese Situation hat nicht nur das persönliche Leben des Matrosen belastet, sondern wirft auch Fragen zur Unterstützung und Versorgung der Streitkräfte während langer Einsätze auf.

In Anbetracht der Herausforderungen, mit denen die Besatzung konfrontiert ist, wird die Rückkehr des Schiffes als dringend notwendige Erholung angesehen. Experten warnen jedoch, dass die militärische Strategie und die Notwendigkeit, im Persischen Golf präsent zu sein, solche langen Einsätze wahrscheinlich in Zukunft weiterhin erforderlich machen werden.

Quellen: The Independent, The Hill