Die politische Landschaft in Kenia bleibt angespannt: Rigathi Gachagua, ehemaliger Vizepräsident und Führer der Democratic Change Party (DCP), hat Behauptungen über ein mögliches Bündnis mit Präsident William Ruto entschieden dementiert. In einer Stellungnahme in Nairobi betonte Gachagua, er sei bereit gewesen, die Opposition zu führen, falls seine Mitstreiter ihn dafür nominiert hätten, und werde trotz wachsenden Drucks an seiner Position festhalten.
„Ich kann nicht gekauft werden“, erklärte Gachagua in einer klaren Ansage an die politische Elite. Seine Worte kommen zu einer Zeit, in der Spekulationen über mögliche Neuausrichtungen innerhalb der Opposition und zwischen ehemaligen Verbündeten zunehmen. Gachagua, der 2022 an der Seite von Ruto gewählt wurde, war nach wachsenden Differenzen aus der Regierung ausgeschlossen worden und hat sich seither als kritische Stimme positioniert.
Parallel dazu wies der Busunternehmer Super Metro Vorwürfe zurück, seine Fahrzeuge seien dazu genutzt worden, Schlägertrupps nach Kirinyaga zu bringen, um Gachagua-Veranstaltungen zu stören. Das Unternehmen bezeichnete die Behauptungen als „völlig haltlos“ und betonte, es agiere politisch neutral. Die Debatte zeigt, wie angespannt die Lage in bestimmten Regionen des Landes bleibt, besonders angesichts der sich abzeichnenden nächsten Wahlen. Beobachter sehen in Gachaguas Haltung ein Zeichen dafür, dass innere Machtkämpfe innerhalb der kenianischen Politik weiter eskalieren könnten.
Quellen: AllAfrica – Latest, AllAfrica – East Africa, AllAfrica – Kenya