Während eines Musikfestivals in der Nähe von Magdeburg hat der Rapper Swiss den sachsen-anhaltischen AfD-Spitzenkandidaten Ulrich Siegmund frontal angegriffen. Vor Tausenden Zuschauern nutzte Swiss seine Bühnenzeit für eine klare politische Ansage: „Gibt Leute, die werden immer nach brauner Scheiße stinken“, rief er in Richtung der AfD und ihres Führungsduos. Die Menge reagierte mit tosendem Applaus und skandierte gemeinsam mit dem Musiker: „Jeder Nazi ist ein Hurensohn!“
Der Auftritt markiert einen Höhepunkt im angespannten Wahlkampf in Sachsen-Anhalt, der zunehmend von Konflikten und polarisierenden Momenten geprägt ist. Swiss, der für seine politisch engagierten Texte bekannt ist, nutzte die Bühne, um gegen Rassismus, Hetze und die Normalisierung rechtspopulistischer Rhetorik zu warnen. „Wir lassen uns nicht mundtot machen“, betonte er vor dem Publikum.
Die Reaktionen auf den Auftritt fallen unterschiedlich aus. Während linke und zivilgesellschaftliche Gruppen den Mut des Rappers loben, kritisiert die AfD den Auftritt als „hetzerisch“ und „gegen die Meinungsfreiheit gerichtet“. Die Debatte zeigt, wie emotional die politische Lage im Bundesland vor der anstehenden Landtagswahl ist.
Quellen: Welt Online (DE, 24.08.2026 16:16)