In der Nacht von Sonntag auf Montag ereignete sich in Kenscoff, einem Gebirgsdorf nahe der haitianischen Hauptstadt Port-au-Prince, ein brutaler Angriff auf Vertriebene, die in einer Kirche Schutz gesucht hatten. Bürgermeister Massillon Jean meldete, dass rund 40 Menschen bei diesem Übergriff ums Leben kamen. Die Gangmitglieder drangen in die Kirche ein und eröffneten das Feuer auf die Hilfesuchenden, was zu einer ‚Nacht des Schreckens‘ führte.
Die Gewalt in Haiti hat in den letzten Jahren dramatisch zugenommen, insbesondere in Gegenden, die von rivalisierenden Gangs kontrolliert werden. Diese Gruppen kämpfen um die Kontrolle über wichtige Routen und Gebiete, was die Sicherheit der Zivilbevölkerung erheblich gefährdet. Auch nach diesem Vorfall bleiben viele Menschen vermisst, was die ohnehin angespannte Situation weiter verschärft.
Die internationale Gemeinschaft reagiert besorgt auf die anhaltende Gewalt und die humanitäre Krise, die sich in Haiti zuspitzt. Viele fordern dringende Maßnahmen zur Wiederherstellung von Frieden und Sicherheit in der Region.
Quellen: France 24, Al Jazeera