Die US-Regierung hat am Montag eine umfassende Sanktionskampagne gegen Iran gestartet, die als „wirtschaftlicher Überfall“ bezeichnet wird. US-Finanzminister Scott Bessent erklärte, dass die neuen Sanktionen darauf abzielen, die iranische Wirtschaft weiter zu destabilisieren und den Druck auf die Regierung in Teheran zu erhöhen. Diese Sanktionen sind Teil einer längerfristigen Strategie, die auf die Isolation Irans abzielt und auch Länder betrifft, die weiterhin im Handel mit Teheran aktiv sind, darunter China.
Die Sanktionen wurden als die „strengsten aller Zeiten“ angekündigt, jedoch äußerten Experten Bedenken, dass die USA vor den härtesten Maßnahmen zurückschrecken könnten, um eine globale Wirtschaftskrise zu vermeiden. Insbesondere die Reaktionen Chinas, das als einer der wichtigsten Handelspartner Irans gilt, könnten die Auswirkungen der Sanktionen entscheidend beeinflussen. Beijing hat die Drohungen der USA als „illegal“ bezeichnet und angekündigt, alle notwendigen Maßnahmen zu ergreifen, um seine wirtschaftlichen Interessen zu schützen.
Teheran hingegen zeigt sich unbeeindruckt von den neuen Restriktionen und betont, dass die iranischen Führer in der Vergangenheit ähnliche Herausforderungen gemeistert haben. In der iranischen Regierung wird darauf gesetzt, dass die Sanktionen letztendlich nicht die gewünschte Wirkung erzielen werden, um die Stabilität der Regierung zu gefährden.
Quellen: France 24, BBC News