Ein aktueller Bericht zeigt, dass in Neuseeland viele Menschen in sogenannten ATM-Totzonen leben, wo der Zugang zu Bargeld stark eingeschränkt ist. In einigen ländlichen Regionen müssen die Bewohner bis zu 75 Kilometer zurücklegen, um einen Geldautomaten zu erreichen. Dies betrifft hunderte von Tausenden Menschen, die oft mehr als 5 Kilometer reisen müssen, um Bargeld abzuheben.
Diese Situation wirft Fragen zur finanziellen Inklusion auf, insbesondere in einer Zeit, in der Bargeld zunehmend durch digitale Zahlungsmethoden ersetzt wird. Experten warnen, dass die Abwesenheit von Geldautomaten in ländlichen Gebieten die Menschen in ihrer finanziellen Handlungsfreiheit einschränkt und den Zugang zu wichtigen Dienstleistungen erschwert.
In Reaktion auf diese Entwicklungen fordern lokale Regierungen und Gemeinschaftsorganisationen Maßnahmen, um die Bargeldversorgung in diesen Regionen zu verbessern und den Zugang zu Geldautomaten sicherzustellen.
Quellen: Stuff NZ