Bei der grenzpolizeilichen Großaktion ‚Arrasto 26‘ in der Gemeinde Luvo in der nordwestlichen Provinz Zaire sind kürzlich mindestens 554 Personen festgenommen worden. Wie die staatliche Nachrichtenagentur ANGOP meldet, beteiligte die angolanische Grenzpolizei (Policia Fiscal das Alfândegas) eine verstärkte Präsenz an der Grenze zu den Nachbarländern, um illegale Aktivitäten einzudämmen.
Unter den Festgenommenen befanden sich sowohl angolanische Staatsbürger als auch Ausländer, deren genaue Nationalitäten vorerst nicht veröffentlicht wurden. Die Behörden gaben an, dass die Maßnahme darauf abziele, unkontrollierte Migration, Menschenhandel, Drogen- und Waffenschmuggel sowie andere grenzüberschreitende Straftaten wirksam zu bekämpfen.
Luvo, eine Gemeinde in der Provinz Zaire nahe der Grenze zur Demokratischen Republik Kongo und der Republik Kongo, gilt als strategisch sensibler Bereich, durch den regelmäßig illegale Bewegungen stattfinden. Die andauernde Instabilität in Teilen Zentralafrikas hat die Migrationsströme in diese Region verstärkt.
Die Operation ‚Arrasto 26‘ ist Teil einer breiter angelegten Sicherheitsinitiative der angolanischen Regierung, die in den letzten Jahren verstärkt Maßnahmen zur Kontrolle ihrer langen Landesgrenzen ergreift. Neben der Festnahme von Verdächtigen wurden auch Fahrzeuge und Güter beschlagnahmt, deren rechtlicher Status geprüft wird.
Quellen: AllAfrica – Southern Africa, AllAfrica – Central Africa