Israel hat erneut klargestellt, dass es keine direkten Verhandlungen mit der Hisbollah über einen Waffenstillstand führen wird. Dies teilte der israelische Botschafter in den USA, Yechiel Leiter, mit. Gleichzeitig steigt die Zahl der Todesopfer im Libanon durch israelische Angriffe weiter an. Nach Angaben des libanesischen Gesundheitsministeriums wurden seit dem 2. März mindestens 1.953 Menschen getötet und 6.303 verletzt.
Diplomatische Gespräche unter US-Vermittlung
Formelle Friedensgespräche zwischen Israel und der libanesischen Regierung sollen in der kommenden Woche in Washington beginnen. Der Iran hat jedoch Bedingungen gestellt: Ein Ende der Angriffe auf den Libanon müsse Teil einer umfassenderen Vereinbarung sein. Die USA und der Iran bereiten derweil separate Friedensgespräche in Islamabad vor, die jedoch durch Teherans Forderungen ins Wanken geraten.
Die aktuelle Gewalt eskaliert weiter: Israelische Luftangriffe trafen heute die südlibanesischen Städte Jebchit, Kfarsir und Mayfadoun, wo drei Menschen durch einen Angriff auf ein Wohngebäude starben. Die Hisbollah reagierte mit Raketenangriffen auf nordisraelische Städte.
Quellen: Al Jazeera English, Middle East Eye, ZEIT Online