– Die norwegische Indieband The Whitest Boy Alive, deren Musik maßgeblich den Sound des Berliner und Brandenburger Musikumfelds nach der Jahrtausendwende prägte, kehrte am vergangenen Abend für ein fulminantes Konzert nach Potsdam zurück. Die Band, die in den 2000er-Jahren mit Songs wie „1234“ und „A Song Called Everything“ internationale Bekanntheit erlangte, trat in einer ausverkauften Location auf und begeisterte ihre treue Anhängerschaft.
– Das Konzert in Potsdam wurde von Musikjournalisten und Fans alike als möglicher Abschied interpretiert. Obwohl die Band keine offizielle Auflösung verkündete, deuten die emotionale Intensität des Auftritts und die Abschiedsworte der Musiker auf ein Ende ihrer gemeinsamen Bühnenlaufbahn hin. „Dieser Moment gehört euch – und der Zeit, die wir gemeinsam geprägt haben“, sagte Frontmann Erlend Øye.
– The Whitest Boy Alive war eng mit der Berliner Musikszene verbunden und hatte während ihrer aktiven Jahre oft in der näheren Umgebung Potsdams residierend gelebt und gearbeitet. Ihre Musik verband minimalistischen Indie-Rock mit elektronischen Elementen und wurde zum Soundtrack einer ganzen Generation.
– Das Potsdamer Konzert war nicht nur eine musikalische Rückkehr, sondern auch eine nostalgische Reise in die Ära der Nullerjahre. Für viele Besucher war es ein letzter Moment der Verbindung zu einer Band, die stilbildend für eine ganze Zeit war.
Quellen: Der Tagesspiegel