Topökonom warnt vor AfD: Fremdenfeindlichkeit schadet Thüringens Wirtschaft

Ein namhafter deutscher Wirtschaftswissenschaftler hat vor den negativen Auswirkungen fremdenfeindlicher Politik auf die Wirtschaft gewarnt – mit besonderem Blick auf ostdeutsche Bundesländer wie Thüringen. In einer aktuellen Stellungnahme, die im Rahmen des politischen Liveblogs der FAZ dokumentiert wurde, betonte der Experte, dass eine feindselige politische Atmosphäre langfristig Investitionen abschrecke und den gesellschaftlichen Zusammenhalt untergrabe.

Die Warnung richtet sich indirekt an die AfD, deren Einfluss in Teilen Thüringens besonders groß ist. Der Ökonom argumentierte, dass Unternehmen, insbesondere aus dem Dienstleistungs- und Technologiebereich, zunehmend auf ein inklusives und sicheres Umfeld achten. Wenn sich ein Bundesland als unwirtlich gegenüber Minderheiten oder Zuwanderern darstelle, drohe ein Imageverlust, der sich direkt auf Arbeitsmarkt und Wachstum auswirke.

Thüringen, das in den vergangenen Jahren um wirtschaftliche Aufholung bemüht ist, könnte von solchen Entwicklungen besonders betroffen sein. Experten weisen darauf hin, dass neben der Industrie auch Bildungseinrichtungen und Forschungszentren auf Diversität angewiesen seien. Eine Eskalation der politischen Rhetorik könne daher nicht nur soziale, sondern auch ökonomische Schäden verursachen – mit Langzeitfolgen für die Region.

Quellen: FAZ Online