Nach einer verheerenden Flutkatastrophe in der Himalaya-Region sind mehrere hundert indische Staatsbürger als vermisst gemeldet worden. Die meisten von ihnen waren Pilger, die an der Kailash Mansarovar Yatra teilnahmen, einer Reise zu einem der heiligsten Berge für Hindus, Buddhisten, Jainas und die tibetische Bon-Religion.
Die Flut wurde durch den Zusammenbruch eines Gletschers verursacht und hat nicht nur Indien, sondern auch Nepal und Tibet betroffen. Insgesamt werden mehr als 1.300 Menschen vermisst, darunter auch Touristen aus Südkorea und Australien. Die indische Regierung hat umgehend Maßnahmen ergriffen und Rettungsteams in die betroffenen Gebiete entsandt, um nach den Vermissten zu suchen.
Die Kailash Mansarovar Yatra zieht jedes Jahr tausende von Pilgern an, die den heiligen Berg besuchen möchten. Viele von ihnen sind aus verschiedenen Teilen Indiens angereist. Die indischen Behörden stehen nun unter Druck, die vermissten Personen schnellstmöglich zu finden und sicherzustellen, dass die Rettungsmaßnahmen effektiv durchgeführt werden.
Quellen: France 24, Channel News Asia