Die verheerenden Flash-Floods, die am Mittwoch Nepal und die Grenzregion zu Tibet heimsuchten, haben eine alarmierende Bilanz hinterlassen. Über 1.000 Menschen werden noch vermisst, darunter viele Touristen. Die Behörden berichten von mindestens 353 bestätigten Todesfällen, während die Zahl der Vermissten weiter steigt. Rettungsteams aus verschiedenen Ländern sind vor Ort, um nach Überlebenden zu suchen, stehen jedoch vor extremen Herausforderungen.
Die schwierigen Wetterbedingungen, das unwegsame Bergterrain und die unzureichende Infrastruktur erschweren die Rettungsarbeiten erheblich. Ein Sprecher der internationalen Hilfsorganisationen wies darauf hin, dass die Teams mit ständigen Regenfällen und Erdrutschen kämpfen müssen, die die Suche nach Überlebenden behindern.
Die nepalesische Regierung hat den Notstand ausgerufen und bittet um internationale Unterstützung, um die Such- und Rettungsmaßnahmen zu intensivieren. Die Lage bleibt angespannt, während die Einsatzkräfte alles daran setzen, möglichst viele Menschenleben zu retten.
Quellen: France 24, The Guardian