Ismail Ould Cheikh Ahmed, der am Donnerstag zum neuen Generalsekretär der Organisation für Islamische Zusammenarbeit (OIC) gewählt wurde, hat die Mitglieder der OIC aufgefordert, sich für die staatlichen Ansprüche der Palästinenser einzusetzen. Während eines außerordentlichen Treffens der OIC-Außenminister in Jeddah wurde auch die jüngste Entwicklung in Jerusalem, das seit langem umstritten ist, thematisiert.
Der neue Generalsekretär betonte die Notwendigkeit, die palästinensische Frage als zentrale Angelegenheit für die islamische Welt zu betrachten und forderte eine einheitliche Haltung der Mitgliedstaaten. Dies ist besonders relevant angesichts der anhaltenden Gewalt und der Siedlungspolitik, die die Rechte der Palästinenser bedrohen. Die OIC hatte sich in der Vergangenheit bereits für die Unterstützung der palästinensischen Sache ausgesprochen, und Ahmeds Wahl wird als Möglichkeit gesehen, diese Bemühungen zu intensivieren.
Quellen: Middle East Monitor