Französisch-kolumbianischer Soldat in Kolumbien entführt

Ein Soldat der Französisch-Kolumbianischen Legion ist Anfang August im kolumbianischen Department Nariño entführt worden. Dies teilte das kolumbianische Militär am Donnerstag mit. Der Soldat war zu diesem Zeitpunkt auf Reisen, als er in die Hände der Entführer geriet. Die kolumbianischen Behörden vermuten, dass die Täter Mitglieder der Estado Mayor Central sind, einer Gruppe von Dissidenten der linksgerichteten FARC-Guerilla.

Die FARC, die Revolutionären Streitkräfte Kolumbiens, hatten einst einen Friedensvertrag mit der Regierung abgeschlossen, aber einige ihrer Mitglieder haben sich davon distanziert und sind weiterhin aktiv. Diese Gruppen sind vor allem in ländlichen Gebieten tätig und werden für verschiedene kriminelle Aktivitäten verantwortlich gemacht, darunter Entführungen und Drogenhandel.

Die kolumbianischen Behörden arbeiten eng mit internationalen Partnern zusammen, um den entführten Soldaten zu finden und in Sicherheit zu bringen. Der Vorfall wirft erneut ein Schlaglicht auf die anhaltende Instabilität in bestimmten Regionen Kolumbiens, wo bewaffnete Gruppen nach wie vor eine Bedrohung für die Bevölkerung und die öffentliche Sicherheit darstellen.

Quellen: France 24 – World, France 24 – Americas