Frankfurt steht vor einem politischen Neuanfang: Mit dem Einzug der CDU in den Magistrat setzt sich die neu gebildete Koalition aus CDU, SPD, Grünen und FDP in Kraft. Die Zusammensetzung des zwölfköpfigen Dezernentenkollegiums steht fest – und bringt vier neue Gesichter in die städtische Führung. Unter ihnen sind neue Vertreter für die Bereiche Stadtentwicklung, Finanzen, Soziales und Umwelt, was auf einen Kurswechsel in mehreren Politikfeldern hindeutet.
Neben den hauptamtlichen Dezernenten spielt auch das Gremium der 14 ehrenamtlichen Magistratsmitglieder eine zentrale Rolle. Diese werden künftig vor allem in Ausschüssen tätig, wo sie über Haushaltspläne, Bauvorhaben und soziale Projekte mitentscheiden. Mit dem Ende der bisherigen Oppositionsrolle im Römer verabschieden sich einige langjährige politische Akteure aus dieser Funktion.
Die neue Koalition hat sich auf ein gemeinsames Regierungsprogramm geeinigt, das den Ausbau bezahlbaren Wohnraums, die Digitalisierung der Verwaltung und die Stärkung des kulturellen Lebens in den Fokus rückt. Oberbürgermeister Mike Josef (SPD) betonte bei der konstituierenden Sitzung, dass die Zusammenarbeit über Parteigrenzen hinweg der Schlüssel für eine lebenswerte Zukunft der Stadt sei.
Quellen: FAZ Online