Handball-Zweitliga-Saison startet: SC DHfK Leipzig und HC Elbflorenz mit Aufstiegsambitionen

Die neue Saison der Handball-Zweitliga beginnt mit hohen Erwartungen für zwei sächsische Teams: den SC DHfK Leipzig und den HC Elbflorenz. Beide Vereine haben ihre Kader gezielt verstärkt und geben sich kämpferisch optimistisch. Das gemeinsame Ziel ist klar: der direkte Aufstieg in die Handball-Bundesliga. Nach durchwachsenen Vorjahren will man in Sachsen wieder sportlich Akzente setzen.

Der SC DHfK Leipzig, traditionell einer der stärkeren Clubs im Osten Deutschlands, setzt auf Kontinuität und junge Talente aus der eigenen Jugendabteilung. Gleichzeitig wurden erfahrene Spieler verpflichtet, um die Tiefe des Kaders zu erhöhen. Trainer Timo Blaschke betont vor Saisonstart: „Wir wollen von Beginn an Druck machen und keine Spiele geschenkt geben.“

Auch der HC Elbflorenz aus Dresden rechnet sich Chancen aus. Mit einem Mix aus Routiniers und dynamischen Angreifern will man sich im oberen Tabellendrittel etablieren. Im Gegensatz dazu geht der Dessau-Roßlauer HV aus Sachsen-Anhalt mit moderateren Zielen in die Spielzeit. Man wolle „Schritt für Schritt wachsen“, so der Verein. Doch für Leipzig und Dresden steht mehr auf dem Spiel: Es geht um regionale Dominanz, Fanbindung und finanzielle Perspektiven durch Profiliga-Status.

Die ersten Spieltage werden zeigen, ob die Ambitionen gerechtfertigt sind. Die Heimspiele in der heimischen Arena und der Dresdner Sportpalast dürften jedenfalls gut besucht sein – Handball bleibt in Sachsen eine Sportart mit großer emotionaler Bindung.

Quellen: MDR – Nachrichten (DE, 28.08.2026 10:52)