Der Präsident von Montenegro, Jakov Milatovic, hat am 28. August 2026 eine Notfallsitzung des nationalen Verteidigungs- und Sicherheitsausschusses einberufen. Diese Entscheidung wurde getroffen, nachdem Besorgnis über mögliche Destabilisierungsversuche durch zwei benachbarte Staaten geäußert wurde. Die Vorwürfe beinhalten, dass diese Länder aktiv daran arbeiten, den Fortschritt Montenegros auf dem Weg zur Europäischen Union zu behindern.
Milatovic betonte, dass die nationale Sicherheit und der Fortschritt auf dem EU-Weg von höchster Priorität seien. In dem Kontext hat er die Notwendigkeit hervorgehoben, eine starke und koordinierte Antwort auf die wahrgenommenen Bedrohungen zu formulieren. Die Sitzung wird voraussichtlich hochrangige Sicherheitsbeamte und Experten zusammenbringen, um die aktuelle Lage eingehend zu analysieren und geeignete Maßnahmen zu diskutieren.
Die genauen Details der Bedrohungen wurden nicht offenbart, aber die Regierung zeigt sich entschlossen, jeglichen Versuch der Destabilisierung entschieden entgegenzutreten. Beobachter der politischen Szene in Montenegro befürchten, dass solche Spannungen die ohnehin komplexe politische Landschaft des Landes weiter belasten könnten.
Quellen: Balkan Insight (BIRN)