Goethe-Medaille 2026 in Weimar verliehen – internationale Auszeichnung für kulturelle Brückenbildung

Die Goethe-Medaille, eine der bedeutendsten kulturellen Auszeichnungen Deutschlands, wurde am 28. August 2026 in Weimar feierlich überreicht. Wie der Tagesspiegel berichtet, wurden drei internationale Persönlichkeiten aus verschiedenen kulturellen Bereichen für ihr Engagement in der Völkerverständigung und künstlerischen Zusammenarbeit ausgezeichnet. Die Verleihung erfolgte durch das Goethe-Institut im Rahmen eines Festakts am Frauenplan, dem historischen Wohnsitz Johann Wolfgang von Goethes.

Die diesjährigen Preisträger stammen aus Lateinamerika, Asien und Afrika und zeichnen sich durch innovative Projekte in Literatur, Theater und interkulturellem Dialog aus. Eine Geehrte initiierte beispielsweise einen deutsch-arabischen Autorentausch, während ein anderer Preisträger ein Theaterkollektiv gründete, das Flüchtlingserfahrungen theatralisch aufbereitet. Alle drei seien „Brückenbauer in einer zunehmend fragmentierten Welt“, so die Begründung des Goethe-Instituts.

Weimar, als geistiges Zentrum der klassischen deutschen Literatur, bildet seit Jahrzehnten den symbolträchtigen Rahmen für die Verleihung. Der Termin am 28. August geht auf Goethes Geburtstag (1749) zurück. Die Medaille würdigt besonders herausragende Leistungen im Bereich der internationalen Kulturvermittlung – unabhängig von Nationalität, Sprache oder künstlerischer Disziplin. Die diesjährige Zeremonie stand unter dem Motto „Kultur als Antwort auf Spaltung“.

Quellen: Der Tagesspiegel