In der Dresdner Robotron-Kantine ist eine neue Fotoausstellung zu sehen, die sich dem Wirken der Berliner Agentur Ostkreuz widmet. Das Kollektiv aus unabhängigen Fotografinnen und Fotografen dokumentiert seit 1991 entscheidende Momente deutscher und internationaler Geschichte – von den letzten Tagen der DDR über die Wiedervereinigung bis hin zu aktuellen Krisen wie dem Krieg in der Ukraine.
Die Ausstellung in den Räumen der ehemaligen Kantine des VEB Robotron zeigt ikonische Schwarz-Weiß-Aufnahmen ebenso wie farbige Reportagen. Besonders im Fokus steht dabei die kritische Beobachtung gesellschaftlicher Veränderungen in Ostdeutschland. Die Bilderserie veranschaulicht, wie sich Alltag, Politik und Identität im Laufe der Jahrzehnte gewandelt haben.
Die Robotron-Kantine hat sich in den vergangenen Jahren zu einem festen kulturellen Ort in Dresden entwickelt, der regelmäßig Ausstellungen, Lesungen und Diskussionen zur Zeitgeschichte und Gegenwart organisiert. Mit dieser Schau setzt sie ein weiteres Zeichen für die Bedeutung dokumentarischer Fotografie im öffentlichen Gedächtnis.
Quellen: MDR – Nachrichten