Das russisch besetzte Atomkraftwerk Saporischschja ist seit mehr als einer Woche ohne externe Stromversorgung. Laut der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) läuft die Anlage derzeit nur mit Notstromgeneratoren, deren Dieselvorräte für maximal zehn Tage ausreichen.
Die IAEA hat wiederholt die Besorgnis über die nukleare Sicherheit des Kraftwerks geäußert, da die Kühlung der sechs nicht in Betrieb befindlichen Reaktoren auf eine funktionierende Stromversorgung angewiesen ist. Ein Ausfall der Generatoren könnte katastrophale Folgen haben und das Risiko eines nuklearen Unfalls erhöhen.
Die ukrainische Regierung untersucht zudem einen tödlichen Angriff auf ein Lagerhaus, der in der Nähe des Kraftwerks stattgefunden hat. Dieser Vorfall verstärkt die bereits bestehende Besorgnis über die Sicherheit der Einrichtungen in der Region, die weiterhin unter den Auswirkungen des anhaltenden Konflikts leidet.
Quellen: ZEIT Online, Welt Online, The Guardian