Zahl der Vermissten nach Flutkatastrophe in Nepal und Tibet steigt weiter

Die verheerenden Fluten, die Nepal und Tibet getroffen haben, fordern immer mehr Opfer. Laut aktuellen Berichten sind in China 16 Menschen gestorben, während 546 Personen vermisst werden, darunter 261 Ausländer. Die Situation ist angespannt, da die Behörden in Nepal von über 3.000 vermissten Personen sprechen, was die Sorgen um die Rettungsarbeiten verstärkt.

In Tibet berichten die staatlichen Medien, dass unter den Vermissten auch viele Nepalese und andere ausländische Staatsangehörige sind. Die chinesischen Behörden haben in den letzten Tagen die Zahl der Todesopfer und Vermissten nicht klar kommuniziert, was zu Verwirrung führt. Laut dem nepalesischen Katastrophenschutz könnte insbesondere der Fluss Bhotekoshi eine Gefahr darstellen, da er durch die anhaltenden Regenfälle weiter anschwellen könnte.

Die Rettungsteams haben bereits einige Erfolge erzielt, doch die schlechten Wetterbedingungen erschweren die Suche nach Überlebenden. Die internationale Gemeinschaft beobachtet die Lage mit Sorge, da immer mehr Menschen in den betroffenen Gebieten dringend Hilfe benötigen.

Quellen: France 24, ARD Tagesschau, Spiegel Online, Channel News Asia