Inmitten der verheerenden Flutkatastrophe, die Nepal und Tibet getroffen hat, melden die Behörden, dass die Zahl der Toten auf über 750 angestiegen ist. Mehr als 3.000 Menschen gelten weiterhin als vermisst. Die Katastrophe ereignete sich in der Region nahe der chinesischen Grenze, wo heftige Regenfälle und Erdrutsche große Schäden verursacht haben.
Rettungskräfte sind mittlerweile im fünften Tag ihrer Einsätze und haben bereits Tausende von Menschen aus gefährlichen Situationen gerettet. Dennoch sind viele ausländische Staatsbürger, darunter auch Hydropower-Arbeiter, noch unauffindbar. Die nepalesischen Behörden warnen vor weiteren Gefahren durch steigende Wasserstände, insbesondere im Fluss Bhotekoshi, dessen Lage kritisch ist.
Die Situation wird durch schlechte Wetterbedingungen verschärft, die die Rettungsarbeiten erschweren. In Tibet wurden außerdem drei deutsche Staatsbürger vermisst gemeldet, was die internationale Dimension der Katastrophe verdeutlicht. Die Behörden in Nepal haben angekündigt, DNA-Proben von den gefundenen, aber stark verwesten Leichnamen zu sichern, um eine Identifizierung zu ermöglichen.
Quellen: France 24, ARD Tagesschau, Spiegel Online