Experte vermutet russische Provokation nach Fund von Sprengstoff nahe Pipeline in Serbien

In der Nähe der Balkan-Stream-Gaspipeline in Serbien sind vergangene Woche 4 Kilogramm Sprengstoff entdeckt worden. Laut einem ehemaligen ukrainischen Generalmajor reichte die Menge zwar nicht aus, um die Pipeline zu zerstören, doch handele es sich wahrscheinlich um eine Provokation russischer Geheimdienste.

Ziel: Einfluss auf ungarische Wahlen?

Der Experte vermutet, dass der Vorfall gezielt vor den anstehenden Wahlen in Ungarn platziert wurde, um die politische Stimmung in der Region zu beeinflussen. Die Balkan-Stream-Pipeline ist ein wichtiges Infrastrukturprojekt, das Russland mit Südosteuropa verbindet.

Die serbischen Behörden haben die Untersuchungen zu dem Vorfall aufgenommen. Bislang gab es jedoch keine offizielle Stellungnahme zu den Hintergründen oder möglichen Verantwortlichen. Der Fund wirft erneut Fragen zur Sicherheit kritischer Infrastruktur in der Region auf.

Quellen: The Guardian – World, The Guardian – Europe