Die kenianische Regierung warnt vor einer möglicherweise intensiven El Niño-Wetterphase, die ab Oktober über weite Teile des Landes schwere Niederschläge und Überschwemmungen bringen könnte. Um Schaden an Bildungseinrichtungen und Unterbrechungen nationaler Prüfungen zu verhindern, wurden bereits präventive Maßnahmen eingeleitet.
Bildungsministerium und Katastrophenschutzbehörde kooperieren eng, um Schulen in besonders gefährdeten Regionen zu sichern. Dazu gehören die Überprüfung von Gebäuden, die Bereitstellung von Notunterkünften und die Entwicklung flexibler Prüfungspläne, um sicherzustellen, dass Schülerinnen und Schüler ihre Abschlüsse unter erschwerten Bedingungen absolvieren können.
Nairobi räumt Abwasserkanäle vor den Regenfällen
In Nairobi läuft ein großangelegter Einsatz, um Abflussgräben und Wasserwege von Müll zu befreien. Die Stadtverwaltung hebt Tonnen von Abfall aus Kanalsystemen, um das Risiko von Stau- und Rückstaunässe zu verringern. Die Aktion offenbart gleichzeitig die anhaltende Krise im kommunalen Abfallmanagement, das besonders in informellen Siedlungen kritisch ist.
Experten warnen, dass ohne nachhaltige Verbesserungen selbst moderate Regenfälle zu schweren Überschwemmungen führen können. Die Behörden appellieren an die Bevölkerung, keine Abfälle in Flüsse oder Gräben zu entsorgen, und kündigen verstärkte Kontrollen an. Gleichzeitig wird mit Unterstützung internationaler Partner an Frühwarnsystemen und Notfallplänen gearbeitet.
Quellen: Capital FM