In Portugal hat das Imprint Kiala, gegründet von Elga Fontes, das Ziel, schwarze Autoren aus der Peripherie des Verlagswesens an die Spitze zu bringen. Die Initiative reagiert auf die erkennbare Unterrepräsentation schwarzer Stimmen in der Literatur und möchte deren Werke in den Mittelpunkt rücken.
Kiala hat im Mai 2026 den Markt betreten und plant, in diesem Jahr zwei Bücher zu veröffentlichen. Der Verleger hat bereits eine Liste von Titeln für 2027 zusammengestellt, die die Vielfalt der Erfahrungen schwarzer Autoren zeigen sollen. Fontes betont, dass die Geschichten nicht nur auf Rassismus, Diskriminierung oder Leiden fokussiert sein sollten, sondern auch andere Aspekte des Lebens und der Identität umfassen müssen.
Die Gründung von Kiala wird als ein bedeutender Schritt angesehen, um die Literaturszene in Portugal zu bereichern und eine breitere Darstellung der kulturellen Vielfalt zu ermöglichen. Die Verlegerin hofft, damit einen wichtigen Beitrag zur Diskussion über Vielfalt und Inklusion im Verlagswesen zu leisten.
Quellen: Euronews