Im Rathaus der baden-württembergischen Stadt Mannheim hat sich nach Medienberichten eine ungewöhnliche und kontroverse Veranstaltung ereignet. Laut Angaben des Tagesspiegel sollen sieben Männer und zwei Frauen in Raum 58a eine sogenannte Swingerparty abgehalten haben. Der Raum, der offiziell für Sitzungen und städtische Veranstaltungen vorgesehen ist, wurde offenbar ohne entsprechende Genehmigung für private, erotische Zwecke genutzt.
Die Stadtverwaltung reagierte empört auf den Vorfall. Ein Sprecher betonte gegenüber den Medien, dass eine solche Nutzung der Räumlichkeiten gegen die Hausordnung und den vertraglichen Nutzungsbedingungen verstoße. „Das Rathaus ist ein Ort der öffentlichen Verwaltung und der demokratischen Kommunikation, kein Ort für private Feiern dieser Art“, hieß es. Die Stadt prüfe derzeit rechtliche Schritte und erwäge Sanktionen gegen die Verantwortlichen.
Die genauen Umstände, wie die Gruppe Zugang zu dem Raum erhielt und wer die Veranstaltung organisiert hat, sind noch unklar. Ermittlungen laufen sowohl intern durch die städtische Verwaltung als auch möglicherweise durch die Ordnungsbehörden. Die Affäre sorgt in Mannheim für Aufsehen und regt Diskussionen über die Sicherheit und Kontrolle öffentlicher Gebäude an.
Die Stadt Mannheim betont, dass die Integrität ihrer Einrichtungen gewahrt werden müsse. „Wir werden alles tun, um sicherzustellen, dass so etwas nicht erneut vorkommt“, kündigte ein Verwaltungssprecher an. Gleichzeitig werde geprüft, ob strafrechtlich relevante Handlungen vorliegen könnten.
Quellen: Der Tagesspiegel