Andy Burnham kritisiert Brexit und Thatcher in seiner ersten Rede als Premierminister

Premierminister Andy Burnham hat in seiner ersten Rede vor dem Unterhaus seit seiner Amtsübernahme die vergangenen 40 Jahre der britischen Politik kritisch reflektiert. Er machte deutlich, dass sowohl der Brexit als auch die Politik von Margaret Thatcher zu einem Jahrzehnt des niedrigen Wachstums im Vereinigten Königreich geführt haben.

Burnham forderte die Abgeordneten auf, die schwierigen Wahrheiten über die politischen Entscheidungen der letzten vier Jahrzehnte zu akzeptieren und eine ehrliche Diskussion über die Zukunft des Landes zu führen. Er betonte, dass es an der Zeit sei, die Richtung zu ändern und eine radikale Umverteilung der Macht von London in die Regionen des Landes vorzunehmen.

Die Herausforderungen, vor denen das Vereinigte Königreich steht, seien vielfältig: von den wirtschaftlichen Auswirkungen des Krieges in Europa bis hin zu den steigenden Lebenshaltungskosten. Burnham hat sich vorgenommen, die Wirtschaft anzukurbeln und den Bürgern neue Hoffnungen zu bieten.

Quellen: The Guardian, France 24