Zwei Ordensschwestern bei Überfall in Südsudan verletzt

Am Sonntag, den 30. August 2026, wurden zwei karmelitanische Ordensschwestern, Sr. Helen und Sr. Ansa, auf ihrer Reise von Torit nach Juba in Südsudan Opfer eines bewaffneten Überfalls. Die Frauen waren unterwegs, nachdem sie an einem Morgengottesdienst teilgenommen hatten, als ihr Fahrzeug auf der Straße zwischen den beiden Städten von Unbekannten angegriffen wurde.

Über Art und Ausmaß der Verletzungen der beiden Schwestern ist bisher nichts Genaues bekannt. Die Behörden in Juba bestätigten den Vorfall und erklärten, dass Ermittlungen eingeleitet worden seien. Die Region entlang der Torit-Juba-Route gilt als unsicher, da es dort in der Vergangenheit immer wieder zu Übergriffen durch bewaffnete Gruppen gekommen ist.

Die katholische Hilfsorganisation Agenzia Fides berichtete über den Vorfall und verurteilte den Angriff scharf. Die Sicherheitslage für Zivilisten, insbesondere für religiöse Mitarbeiter, bleibt im Südsudan angespannt. Trotz Friedensabkommen aus den vergangenen Jahren kommt es weiterhin zu regionalen Spannungen und Gewaltausbrüchen, die humanitäre und kirchliche Arbeit stark behindern.

Quellen: AllAfrica – East Africa