Mosambik: Gericht bestätigt Anklage gegen ehemalige Beamte wegen Unterschlagung von Katastrophenhilfe

Im südmozambikanischen Gaza-Provinz hat das Gericht bekanntgegeben, dass ausreichende Beweise vorliegen, um die Gerichtsverhandlung gegen mehrere ehemalige hochrangige Beamte aus dem Distrikt Xai-Xai fortzusetzen. Diese stehen im Verdacht, Hilfsgelder veruntreut zu haben, die ursprünglich für Opfer schwerer Überschwemmungen bestimmt waren, die die Region Anfang des Jahres heimsuchten.

Die Überschwemmungen hatten weite Teile der Provinz Gaza verwüstet und zahlreiche Menschen obdachlos gemacht. Internationale und lokale Spenden wurden gesammelt, um Nahrung, medizinische Versorgung und Notunterkünfte bereitzustellen. Laut den Ermittlungen sollen jedoch einige der damals Verantwortlichen Teile dieser Mittel zweckentfremdet haben.

Das Gericht in Gaza betonte, nach Prüfung der Beweise sei ein ordnungsgemäßes Verfahren gerechtfertigt. Die Anklagebehörden erwarten, dass der Prozess binnen Kürze beginnen wird. Die Öffentlichkeit beobachtet den Fall aufmerksam, da er Fragen zur Transparenz und Rechenschaftspflicht bei der Verteilung humanitärer Hilfe aufwirft.

Quellen: AllAfrica – Southern Africa